Methadon-Praxis auf der Poppelsdorfer Allee: Stadtverwaltung zeigt mangelnde Lösungsbereitschaft

Die Situation rund um die Methadon-Praxis auf der Poppelsdorfer Allee bleibt weiterhin ungelöst und belastet sowohl die Anwohnerinnen und Anwohner als auch die Patientinnen und Patienten. Die jüngste Vorlage der Stadtverwaltung zeigt erneut, dass es an ernsthaftem Willen fehlt, eine tragfähige Lösung zu finden.

Fehlende Investitionsbereitschaft der Stadt – Kein echtes Interesse an einer Lösung

Zwar hat sich die Stadtverwaltung auf die Suche nach einer Alternative für den Arzt begeben und auch eine Immobilie gefunden, die als Ersatzstandort dienen könnte. Doch anstatt aktiv zur Entspannung der Situation beizutragen, verweigert die Stadt offenbar jegliche Investitionen, um die gefundene Immobilie überhaupt nutzbar zu machen. Damit wird klar: Eine echte Lösung scheint gar nicht gewollt zu sein. Vielmehr wird der Status quo beibehalten, anstatt die Chance zu nutzen, die Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Patientinnen und Patienten spürbar zu verbessern.

Forderung nach verantwortungsvollem Handeln

Es ist höchste Zeit, dass die Stadtverwaltung ihre Verantwortung erkennt und bereit ist, in die notwendigen Maßnahmen zu investieren. Nur durch ein entschlossenes und finanziell unterstütztes Vorgehen kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten als auch den berechtigten Interessen der Anwohnerschaft gerecht wird.

Ich werde mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Stadtverwaltung ihrer Verantwortung gerecht wird und die erforderlichen Schritte unternimmt, um diese unhaltbare Situation zu beenden. Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten dürfen nicht länger durch Untätigkeit gefährdet werden.

Bürgertreff im März

Am 11. März trifft sich der CDU Ortsverband Baumschulviertel/Südstadt zum Bürgertreff. Dieser findet ab 19:30 Uhr im DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn, statt.

Dort haben Sie die Gelegenheit, die aktuellen Themen mit dem Ortsverbandsvorstand zu diskutieren. Aufgrund einer parallelen Veranstaltung der CDU im Clara-Schumann-Gymnasium kann ich leider nicht dabei sein.

Spendenübergabe an den vfg

Auch im Jahr 2024 hat die CDU-Ratsfraktion wieder für gemeinnützige Zwecke gespendet. Damit soll das soziale Engagement vor Ort gewürdigt und unterstützt werden. Für die Südstadt ging die Spende an den Verein für Gefährdetenhilfe (vfg). Mit der Anlaufstelle in der Quantiusstraße kommt dem vfg eine wichtige Rolle zu. Neben dem Kontaktcafé, der medizinischen Betreuung und der Möglichkeit des Austauschs, betreibt der vfg dort auch einen Drogenkonsumraum, der es in Bonn gemeldeten Drogenabhängigen ermöglicht, außerhalb der Öffentlichkeit in einem sicheren und hygienischen Umfeld Drogen zu konsumieren.

Bei dieser Gelegenheit war es dann auch möglich, den renovierten und barrierefreien Drogenkonsumraum zu besichtigen.

Bürgertreff im Februar

Am 11. Februar trifft sich der CDU Ortsverband Baumschulviertel/Südstadt zum Bürgertreff. Dieser findet ab 19:30 Uhr im DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn, statt.

Dort haben Sie die Gelegenheit, die aktuellen Themen mit dem Ortsverbandsvorstand zu diskutieren. Ich freue mich, Sie dort zu treffen.

Substitutionspraxis auf der Poppelsdorfer Allee: CDU-Initiative zeigt Wirkung

Die Diskussion um die Substitutionspraxis auf der Poppelsdorfer Allee hat in den vergangenen Monaten die Anwohner und die Kommunalpolitik gleichermaßen bewegt. Der Standort der Praxis inmitten eines Wohngebiets sorgte für erhebliche Belastungen und Unsicherheiten bei den Bürgerinnen und Bürgern. Die CDU-Fraktion hat sich von Beginn an für eine Lösung eingesetzt, die sowohl die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet als auch die berechtigten Interessen der Anwohner berücksichtigt.

Dank der Initiative der CDU wurde in der jüngsten Ratssitzung vom Dezember ein geänderter Beschluss einstimmig verabschiedet, der eine klare Perspektive bietet. Im Beschluss heißt es:

  1. Die Wirtschaftsförderung setzt sich mit dem betreffenden Arzt in Verbindung und bietet ihm städtische Gewerbeflächen zur Miete an. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Praxis an einen besser geeigneten Standort zu verlegen, der sowohl barrierefrei als auch besser an die Bedürfnisse der Patienten angepasst ist.
  2. Das Gesundheitsamt prüft, ob und wie Substitutionsbehandlungen in eigener Regie durchgeführt werden können. Dies könnte nicht nur die Qualität der Versorgung steigern, sondern auch die Belastung für einzelne Stadtteile reduzieren.

Die CDU hat mit ihrem Änderungsantrag den entscheidenden Anstoß für eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung gegeben. Der einstimmige Beschluss zeigt, wie wichtig es ist, dass Politik und Verwaltung gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Lebensqualität in Bonn zu sichern und gleichzeitig die medizinische Versorgung für suchtkranke Menschen zu gewährleisten.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Maßnahmen konsequent umgesetzt werden und die Südstadt eine spürbare Entlastung erfährt. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stehen für mich an erster Stelle – und dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Bürgertreff im Januar

Am 14. Januar trifft sich der CDU Ortsverband Baumschulviertel/Südstadt zum Bürgertreff. Dieser findet ab 19:30 Uhr im DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn, statt.

Dort haben Sie die Gelegenheit, die aktuellen Themen mit dem Ortsverbandsvorstand zu diskutieren. Ich freue mich, Sie dort zu treffen.

Bürgertreff im Dezember

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit, trifft sich der CDU OV Baumschulviertel/Südstadt auf dem Weihnachtsmarkt.

Treffpunkt ist am Dienstag, den 10.12.2024 um 19:00 Uhr bei der „Alm Hütte“ auf dem Münsterplatz.

Erneut als Kandidatin für die Südstadt nominiert!

Im Rahmen der Aufsstellungversammlung zur Kommunalwahl 2025 hat mich die CDU Bonn erneut als Kandidatin für den Wahlkreis 04 – Südstadt nominiert. Es ist mir eine große Ehre, mich auch in der kommenden Wahlperiode für Ihre Anliegen einsetzen zu dürfen. Die Südstadt liegt mir sehr am Herzen, und es erfüllt mich mit Stolz, für einen erneuten Einzug in den Rat kämpfen zu dürfen.

Natürlich stehen wir vor einem herausfordernden Wahlkampf. Mit dem amtierenden Bezirksbürgermeister der Bonner SPD habe ich einen prominenten Gegenkandidaten. Aber genau solche Herausforderungen spornen mich an! Ich bin überzeugt, dass unsere Südstadt von einer starken und zukunftsorientierten CDU-Vertretung im Rat der Stadt Bonn profitieren kann. Es geht um klare, verlässliche Politik, die unser Viertel lebenswert und attraktiv hält – für uns und kommende Generationen.

In den nächsten Monaten werde ich mich weiterhin mit vollem Einsatz für die Belange unserer Südstadt stark machen und freue mich darauf, im Wahlkampf mit vielen von Ihnen ins Gespräch zu kommen. Ihre Sorgen, Wünsche und Ideen sind es, die mich in meiner politischen Arbeit antreiben. Gemeinsam können wir viel erreichen, und ich bin bereit, weiterhin für die Zukunft unserer Südstadt zu kämpfen.

Herzlichen Dank an die CDU Bonn für das Vertrauen, das sie in mich setzen, und an alle, die mich auf diesem Weg unterstützen. Auf in den Wahlkampf – ich freue mich auf die kommenden Wochen und auf die Begegnungen mit Ihnen!

Bürgertreff im November

Am 12. November trifft sich der CDU Ortsverband Baumschulviertel/Südstadt zum Bürgertreff. Dieser findet ab 19:30 Uhr im DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn, statt.

Dort haben Sie die Gelegenheit, die aktuellen Themen mit dem Ortsverbandsvorstand zu diskutieren. Leider kann ich aufgrund der parallelen Sitzung des Stadtrates nicht dabei sein.

Methadon-Praxis auf der Poppelsdorfer Allee – Eine Fehlplatzierung im Wohngebiet

Die Methadon-Praxis auf der Poppelsdorfer Allee hat sich seit ihrer Eröffnung zu einem Brennpunkt entwickelt. Der Stadtrat hat sich nun mit dem Thema befasst und einen leider nur unbefriedigenden Beschluss gefasst.

Die Position der CDU: Eine Praxis gehört nicht ins Wohngebiet

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn teilt meine Auffassung, dass die Praxis an einen geeigneteren Standort verlegt werden muss. Deshalb haben wir einen Änderungsantrag eingebracht, der genau dies fordert. Der aktuelle Standort belastet das Wohngebiet, und die Praxis könnte an einem Ort betrieben werden, der den Bedürfnissen der Patienten ebenso gerecht wird.

Belästigungen und Unsicherheit für die Anwohner

Anwohner berichten von Belästigungen durch Drogendeals und wildes Urinieren, was das Sicherheitsgefühl stark beeinträchtigt. Viele fühlen sich mit diesen Problemen allein gelassen. Die Situation ist untragbar, und die Belastungen müssen endlich ernst genommen werden. Das dies nicht geschieht, wurde in der Debatte im Stadtrat sehr deutlich, denn offenbar wussten die wenigsten, wie es dort genau zu geht.

Der aktuelle Beschluss: Keine echte Lösung

In der Ratssitzung am 26. September 2024 wurde ein Antrag der Koalitionsfraktionen beschlossen, der vorsieht, die Situation weiter zu beobachten und die Anwohner zu informieren. Doch dies greift zu kurz. Die SPD argumentierte, dass die Praxis dort sei, wo die drogenabhängigen Menschen sind, doch viele der Patienten stammen gar nicht aus Bonn. Eine Verlegung der Praxis wäre daher kein Verlust für die Versorgung, sondern eine Verbesserung für alle Beteiligten.

Was getan werden muss

Eine Verlegung der Methadon-Praxis ist aus meiner Sicht daher die einzige Lösung, die sowohl die Anwohner als auch die Patienten entlasten kann. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Erweiterung der Praxis im Raum steht, die eine nur noch größere Belastung bedeutet bzw. bauordnungsrechtlich auch problematisch sein kann. Der aktuelle Standort ist für beide Seiten ungeeignet und wird sicherlich alsbald auch die Gerichte beschäftigen.